{MAMA-LEBEN} ― Mehr als gute Vorsätze: Deine Ziele für dein Jahr 2019 | Teil 2: Richtung definieren

 

Mit Hilfe von Teil 1 dieses Beitrags hast Du dein Lebensrad erstellt und den Ist-Zustand deines Lebens festgehalten. Wie ging es dir damit? Hat dich das Ergebnis dieser Visualisierung überrascht? Wie hat es sich für dich angefühlt, die aktuelle Situation deines Lebens einmal schwarz auf weiß vor dir zu haben?

Dream big!

Nun ist es an der Zeit vom Hier und Jetzt weiter zu gehen und den Blick Richtung Zukunft, dein Jahr 2019 zu richten. Dafür erstellst Du dir ein weiteres Lebensrad, so wie in diesem Post beschrieben. Oder Du nutzt eine leere Vorlage, die Du dir z.B. hier herunter laden kannst.

Zuerst einmal zeichnest Du auf der Skala von Null bis Zehn deinen Ziel-Zustand ein: Wo soll deine Reise hingehen? In welchen Bereichen wünschst Du dir Veränderung oder Erweiterung? In welchen Bereich möchtest Du mehr Energie investieren? In welchem Gebiet darf alles so bleiben, wie es ist? — Lege nun das Lebensrad deines Ist- und das Lebensrad deines Ziel-Zustandes nebeneinander und vergleiche beide miteinander. Dort, wo der Ist- und der Ziel-Zustand am weitesten auseinander liegen, ist eine Veränderung für dich am nötigsten und dringendsten.

„Ein Ziel ist nicht immer dafür da, erreicht zu werden,
oft dient es einfach dazu, auf etwas hinzuarbeiten.‟

— Bruce Lee

Schließe jetzt für einen kurzen Moment deine Augen und träume. Ganz frei, ohne Verbote und Ängste: Welche Wünsche hast Du in den einzelnen Bereichen? Was möchtest Du gern erreichen? Was würde dich zufriedener und glücklicher machen? Was würdest Du dann tun, was passiert in dir und um dich herum? — Lass’ deine Worte fließen, limitiere dich nicht. Es geht gerade nur um dich und deine Träume.

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Vielleicht hast Du jetzt schon ein sehr konkretes Bild vor Augen, was Du dir für dein Jahr 2019 wünschst. Behalte dieses Bild, diese Vision im Kopf und tauche noch tiefer ein, um die Richtung deiner Reise für die kommenden Monate zu bestimmen:

  • Wie sieht für dich ein perfekter Tag aus?

  • Welche Menschen inspirieren dich? Aufgrund welcher Persönlichkeitsmerkmale bzw. welcher Werte tun sie das? (Übrigens: Falls Du dich noch detaillierter mit deinen Werten auseinander setzen möchtest, lege ich dir diesen Post von Jan Lenarz, dem Gründer und Geschäftsführer von EIN GUTER PLAN, einem ganzheitlichen Terminkalender, ans Herz.)

  • Wenn Du dich in deinem Freundeskreis umschaust: Welche Eigenschaften sind dir bei deinen Freunden besonders wichtig? Welche dieser Eigenschaften machen dich selbst auch aus? Was sind deine Stärken?

  • Wenn Du auf dein Leben zurückblickst: Welche Leistungen hast Du erbracht bzw. welche Charaktermerkmale hast Du entwickelt, auf die Du besonders stolz bist?

  • Wenn weder Geld noch Anerkennung eine Rolle spielen würden und Du keine Angst hättest: Was würdest Du tun, wie würde dein Leben aussehen? Oder: Was würdest Du anders machen, wenn Du wüsstest, dass Du nicht scheitern kannst?

  • Welche Menschen, Aktivitäten, Umgebungen und Gedanken geben dir Kraft, was bereichert dich, was macht dich glücklich, wovon möchtest Du mehr tun? Und umgekehrt: Was erzeugt in dir (negativen) Stress, was raubt dir deine Energie, was zieht dich runter, was tut dir nicht gut?

  • Wenn Du dir deine aktuelle Situation von außen anschaust: Wohin führst Du dich, wohin führt dich dein Leben, wenn Du so weiter machst? Was erschaffst und was zerstörst Du? Oder: Wo wirst Du in zehn Jahren, in 20 Jahren stehen? Gefällt dir diese Vision?

  • Wie sieht die Welt aus, in der Du gern leben möchtest?

  • Zu deinem 80. Geburtstag: Wo möchtest Du sein, mit wem möchtest Du feiern? Welche Spur möchtest Du bis dahin hinterlassen haben? Und weiter: Wenn Du als 80-Jährige auf deine jetzige Situation zurück schaust, welchen Rat würdest Du selbst dir geben?

Mit all den Informationen, die Du jetzt gesammelt hast, darfst Du beginnen, zuerst einmal ganz grob deine Ziele für die nächsten 12 Monate (und natürlich auch darüber hinaus) zu definieren. Konzentriere dich dabei nach Möglichkeit auf ein, bis maximal zwei Ziele pro Lebensbereich, sonst verlierst Du ganz schnell den Fokus und verwirrst dich. — Vielleicht hast Du in deiner Analyse des Ist-Zustandes festgestellt, dass Du dich insgesamt nicht besonders fit fühlst. Bei der weiteren Betrachtung ist dir möglicherweise aufgefallen, dass es dir unwahrscheinlich gut tut und dir Kraft gibt, sportlich aktiv zu sein. Ein erstes, grobes Ziel könnte nun z.B. sein, dass Du eine gesündere Lebensweise in deinem Alltag etablieren möchtest.

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Vielleicht hast Du aber auch bemerkt, dass Du dir in den letzten Wochen viel zu wenig Zeit für dich selbst genommen hast, dass es dich aber unglaublich bereichert, nur mit dir ganz in Ruhe allein zu sein. Hier könnte z.B. dein erstes Ziel sein, dir mehr Pausen mit dir selbst zu gönnen oder einen Urlaub nur für dich zu planen. — Auch hier gilt wieder: Lass’ deinen Gedanken freien Lauf und begrenze dich nicht. Sei mutig und bring’ deine Wünsche zu Papier.

Setz’ dir große Ziele, aber auch nicht zu große. „Wenn Ziele zu weit hinter dem Horizont liegen und Du sie einfach nicht ,sehen’ kannst, dann wirst Du schnell die Motivation verlieren. Wenn das Ziel aber leicht am Horizont zu sehen ist, dann scheint es auch erreichbar für dich und es ist groß genug. So lohnt es sich auch, etwas dafür zu tun.“, schreibt Anil Zengin, Gründes des Blogs GEDANKENPOWER, in diesem Beitrag.

„Nur, wer sein Ziel kennt,
findet den Weg.“

— Lao-tse

Konkret formulierte Ziele helfen dir, Entscheidungen zu treffen, Prioritäten zu setzen und die richtigen Schritte zu gehen. Damit ein grobes Ziel auch wirklich zu einem konkreten Ziel wird und nicht nur eine bloße Absichtserklärung bleibt, solltest Du dich mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • WAS genau möchtest Du erreichen? Dein Ziel ist präzise beschrieben und wird damit auch „abrechenbar“, d.h. Du kannst überprüfen, ob Du dein Ziel auch wirklich erreicht hast.

  • WANN genau willst Du dein Ziel erreichen? Dein Ziel braucht eine klare Deadline, eine feste Terminvorgabe, die einen Zeitpunkt oder einen -raum vorgibt. Fehlt eine exakte Terminierung passiert es nämlich schnell, dass Du dich ablenken lässt und dein Ziel aus den Augen verlierst.

  • WARUM willst Du dein Ziel erreichen? Was ist der Beweggrund hinter deinem Ziel? Finde für dich heraus, weshalb Du dieses Ziel erreichen willst. Wenn Du dein Motiv kennst, hast Du auch eine stärkere Motivation, an der Verwirklichung deines Ziels zu arbeiten. Manchmal kann der Weg bis zur Erreichung deines Ziel ziemlich lang und auch zermürbend sein und Du wirst nicht selten den Wunsch verspüren, einfach alles hinzuschmeißen und aufzugeben. Genau an diesen Punkten ist hilfreich, dich daran zu erinnern, warum Du begonnen hast.

  • WIE kannst Du dein Ziel erreichen? Welche ersten konkreten Schritte kannst Du unternehmen? Was sind die großen Meilensteine auf deinem Weg? — Entwickle für dein großes Ziel, dass Du in einem Jahr erreichen willst, Etappen-Ziele für den Zeitraum von einem Monat, drei und sechs Monaten.

Es gibt nicht den perfekten Plan. — Ziele sind ein Mittel zum Zweck. Sie geben dir eine Orientierung. Wohin soll deine Reise gehen? Lass’ dich nicht von ihnen versklaven. Das Drum-Herum verändert sich, wenn Du dich veränderst. Dann kann es passieren, dass Du feststellst, dass dich ein Ziel nicht mehr fesselt. Dann ist das so. Bleib’ flexibel und hör’ auf deinen Bauch. Und dein Herz.

 

Habe ich dich neugierig gemacht, hast Du Fragen oder Anregungen? Sagt dir dein Bauch, dass ich genau die richtige Fotografin für dich sein könnte oder einfach genau die Mama, mit der Du mal einen Kaffee trinken möchtest? Dann freue ich mich riesig auf deine Nachricht über das Kontaktformular, per Mail an hallo@allesbeginntmitdir.de sowie via WhatsApp und Telegram oder ― ganz altmodisch ― übers Telefon unter 0151 65105246.

 
Mama-LebenKarolin Rögner