{MAMA-LEBEN} ― Mehr als gute Vorsätze: Deine Ziele für dein Jahr 2019 | Teil 1: Bestandsaufnahme

 

In den letzten Wochen des Jahres habe ich oft das Gefühl, dass sich die Eindrücke der vergangenen 12 Monate noch einmal so richtig aufsummieren. War es ein sehr anstrengendes, kräftezehrendes Jahr scheint es oft gerade in der Adventszeit so, als wäre so richtig die Luft raus. War das Jahr hingegen durchzogen mit vielen Glücksmomenten, empfinden viele Menschen die Weihnachtszeit nicht selten voller Dankbarkeit und Vertrauen auf das, was kommen mag. Ganz egal, wie dein Jahr 2018 für dich ausgesehen hat, die Zeit „zwischen den Jahren“, aber selbstverständlich auch die Wochen davor und danach, ist ideal, um zu reflektieren, wo Du gerade in deinem Leben stehst und wo du für dich hin willst.

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Bevor Du dir überhaupt darüber Gedanken machen solltest, was Du in den nächsten Monaten erreichen willst, solltest Du ganz ehrlich mit dir (und am besten handschriftlich) deinen aktuellen Ist-Zustand analysieren und dich fragen, ob Du in diesem Augenblick das Leben lebst, das Du dir wünschst. — Ein besonders hilfreiches Werkzeug dafür ist das Lebensrad (oder auch der Lebensstern). Mit seiner Hilfe kannst Du deine Zufriedenheit in den verschiedenen Lebensbereichen visualisieren und in einen Zusammenhang bringen. Du kannst dir selbst Klarheit darüber verschaffen, in welchen Bereichen deines Lebens Du dir Veränderung wünschst und wo diese am dringendsten bzw. am nötigsten ist.

Schritt 1

In einem ersten Schritt legst Du fest, welche Themen oder Bereiche deines Lebens Du genauer betrachten möchtest. (1) Körperliche Verfassung und Gesundheit, (2) Liebe und Partnerschaft, (3) Familie und Freundschaften, (4) Beruf und Weiterbildung, (5) Geld, Finanzen und Materielles, (6) Kreativität und Inspiration, (7) Freizeit und Abenteuer sowie (8) persönliche Entwicklung, Gedanken und Emotionen sind „typische“ Stichpunkte, die Du aber entsprechend deinen Bedürfnissen verändern oder z.B. durch gesellschaftliches Engagement/Gemeinschaft, Sinn/Spiritualität, Umgebung/Wohnen, Kontakt zu Kollegen oder Kommunikation/Austausch ergänzen kannst.

Schritt 2

Nun erstellst Du dein Lebensrad. Die eben festgelegten Lebensbereiche bilden dabei die „Speichen“. Wie auf der nachfolgend dargestellten Skizze verteilst Du diese gleichmäßig um einen Mittelpunkt herum. Falls dir die Malerei zu aufwändig sein sollte, kannst Du dir z.B. in diesem Beitrag eine leere Vorlage herunter laden.

Schritt 3

Nun beginnst Du mit der Bewertung der einzelnen Bereiche auf einer Skala von Null bis Zehn. Dabei steht die Null für „Ich bin super unzufrieden.“ und die Zehn für „Ich bin super zufrieden.“ Hilfreiche Fragen bei deiner Einschätzung können für dich sein: Wie zufrieden bin ich mit diesem Lebensbereich im Moment? Würde ich mir in diesem Bereich eine Veränderung wünschen oder kann es so bleiben, wie es ist? Wie viel Zeit und Aufmerksamkeit nimmt der Lebensbereich ein? Wie intensiv lebe ich diesen Lebensbereich? Wie viel Energie investiere ich in diesen Lebensbereich und wie viel Energie gibt mir dieser Bereich?

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Das Bild, das beim Verbinden der einzelnen Punkte entsteht, gibt dir eine erste ganz grobe Auskunft darüber, in welcher Bereichen deines Lebens Du unerfüllte Bedürfnisse und Wünsche hast. Es zeigt dir aber auch, welche Gebiete dich bereichern und dir als Kraftquelle zur Verfügung stehen könnten.

Schritt 4

Nun darfst Du noch einmal tiefer in die einzelnen Lebensbereiche eintauchen und diese für dich analysieren. Beschreibe ehrlich und aufrichtig mit einzelnen Worten, Stichpunkten oder auch Bildern deine aktuelle Situation in dem jeweiligen Lebensbereich. Die folgenden Fragen können dir als Anregung dienen:

  • Körperliche Verfassung und Gesundheit: Fühlst Du dich derzeit fit und gesund? Kannst Du deine volle körperliche Leistungsfähigkeit ausschöpfen? Was bedeutet für dich, dich ausgewogen und gesund zu ernähren? Wann fühlst Du dich körperlich besonders gut?

  • Liebe und Partnerschaft: Wie sieht für dich eine erfüllte Beziehung aus? Wie drückst Du die Liebe für deinen Partner aus? Was wünschst Du dir von deinem Partner? Welches ist deine größte Angst bezogen auf deine Partnerschaft, welche Zweifel hast Du? Kannst Du deinem Partner voll und ganz vertrauen?

  • Familie und Freundschaften: Welchen Stellenwert haben Freundschaften in deinem Leben? Welche Menschen tun dir gut, welche eher nicht? Was schätzt Du besonders an deinen Freunden? Wie möchtest Du selbst als Freund sein? Welche Rolle hast Du innerhalb deiner Familie? Welche Beziehungen in deiner Familie möchtest Du verbessern?

  • Beruf und Weiterbildung: Was bedeutet Arbeit für dich? Ist dein Beruf auch deine Berufung, bist Du beruflich erfüllt? Wenn Du beruflich tun könntest, was immer Du wolltest, würdest Du dich dann auch für diesen Beruf entscheiden? Was bereitet dir an deiner Arbeit die meiste Freude? Fühlst Du dich in allen Bereichen deines Berufslebens gut ausgebildet, wo brauchst Du noch mehr Fachwissen?

  • Geld, Finanzen und Materielles: Bist Du zufrieden mit deinem Einkommen? Hast Du das Gefühl, dass Du für deine Arbeit angemessen bzw. gerecht bezahlt wirst? Warum bzw. wofür möchtest Du dein Geld verdienen? Welche materiellen Wünsche möchtest Du dir erfüllen? Kommst Du mit deinem Geld entspannt über den Monat? Hast Du (materiell betrachtet) alles, was Du brauchst?

  • Kreativität und Inspiration: Was bereitet dir Freude, was bereichert dich? Wobei bist Du im Flow, vergisst die Zeit? Was erschaffst Du gern? Was hast Du schon viel zu lange nicht mehr gemacht? Was hast Du als Kind besonders gern und intensiv gespielt?

  • Freizeit und Abenteuer: Was wolltest Du schon immer einmal tun? Welches Land möchtest Du gern bereisen, welche Kultur möchtest Du entdecken? Wie gestaltest Du deine Freizeit? Sind kleine oder große Abenteuer Teil deines Lebens? Wann warst Du zum letzten Mal abenteuerlustig?

  • Persönliche Entwicklung, Gedanken und Emotionen: Wie sieht es in dir aus? Fühlst Du dich dir selbst nah? Wie ist dein Gemütszustand? Welche Gedanken bestimmen deinen Alltag? Hast Du das Gefühl, dass Du an dir selbst arbeitest und dich in einem Prozess des Wachstums befindest? Was gibt dir Halt, Sicherheit und Stabilität?

Lass’ dir für diese Bestandsaufnahme ruhig die Zeit, die Du brauchst. Manchmal dauert es ein paar Tage, um die richtigen Worte für sich zu finden oder auch die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Gerade, wenn es dir in einem Bereich besonders schwer fällt, eine für dich stimmige Bewertung zu finden, lohnt es sich diesen wirklich intensiv anzuschauen. ― Wenn du fertig bist, schlaf’ eine Nacht über dein Lebensrad und schau’ dann noch einmal darüber: Fühlt es sich für dich richtig und rund an? Dann wirf doch einen Blick auf Teil 2 dieses Beitrags und erfahre, wie Du mit deiner Bestandsaufnahme Ziele für dein Jahr 2019 definierst.

 

Habe ich dich neugierig gemacht, hast Du Fragen oder Anregungen? Sagt dir dein Bauch, dass ich genau die richtige Fotografin für dich sein könnte oder einfach genau die Mama, mit der Du mal einen Kaffee trinken möchtest? Dann freue ich mich riesig auf deine Nachricht über das Kontaktformular, per Mail an hallo@allesbeginntmitdir.de sowie via WhatsApp und Telegram oder ― ganz altmodisch ― übers Telefon unter 0151 65105246.

 
Mama-LebenKarolin Rögner